Zahnarztpraxis für ganzheitliche Zahnmedizin in Verbindung mit Lasertherapie - Akupunktur - Homöopathie!

Restaurative Zahnheilkunde Grit Hanel

Prinzipien der Restaurativen Zahnheilkunde sind:

  • die Kariesentfernung zur Beseitigung oder zum Schutz vor einer Infektion des Zahnnervs
  • die Gestaltung der Füllungsform nach Auswahl des Füllungsmaterials
  • die Abdichtung des Dentins in Richtung Pulpa zur Verhinderung einer Reinfektion
  • die Wiederherstellung der verlorenen Zahnhartsubstanz zur Wiederherstellung einer optimalen Kaufunktion

Die kontroverse Diskussion um den Füllungswerkstoff Amalgam und der Wunsch vieler Patienten nach kosmetisch ansprechenden Füllungen im Seitenzahngebiet hat in den letzten Jahren den Einsatz von zahnfarbenen Füllungsmaterialien stark ansteigen lassen.

Auch unsere Praxis hat sich im Sinn der ganzheitlichen Zahnmedizin so orientiert, dass wir seit 2002 kein Amalgam mehr unseren Patienten in den Zahn legen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Patienten dies angenommen haben und den amalgamfreien Weg mit uns gehen.

Dem Zahnarzt stehen heute an zahnfarbenen Restaurationsmaterialien eine Menge von Möglichkeiten zur Verfügung, wie z.B. stark modifizierte Composites, Compomere, Polyglasmaterialien, Ormocere sowie verschiedene Keramikmaterialien.

Im Folgenden finden Füllungsvarianten, die wir unseren Patienten anbieten, aufgezeigt:

  • Glasionomerzemente
  • Compomere
  • Composites
  • Keramikinlays

Füllungsarten

Glasionomerzemente

Glasionomerzemente sind therapeutisch-prophylaktische wirksame Materialien. Bei regelrechter Handhabung kommt es bei der Haftung mit der Zahnsubstanz zu einem hervorragenden Randschluss.
Zur Bildung von Sekundärkaries kommt es nicht, da ständig Fluoride abgegeben werden.
Nachteilig sehen wir die Abriebfähigkeit und die Bruchmöglichkeit des Materials an Stellen, die großem Kaudruck ausgesetzt sind.

In unserer Praxis kommen diese zahnfarbenen Zemente vor allem bei Kindern zum Einsatz, sowie bei erwachsenen Patienten mit kleinen kariösen Defekten.

Glasionomerzemente

Glasionomerzemente werden zudem bei Patienten eingesetzt, die sich für eine einfache Füllungstherapie ohne Mehrkostenbeteiligung entschieden haben.

Composites ( Kunststofffüllung )

Aufgrund ständiger Verbesserung der Materialeigenschaften moderner Füllungskunststoffe, ist es heute prinzipiell möglich, auch ausgedehnte, mehrflächige Kavitäten im Seitenzahngebiet mit abriebfesten und fraktursicheren Composites zu versorgen.

Voraussetzung sind jedoch gute Überschaubarkeit des zu füllenden Gebietes, Speichel- und Blutfreiheit sowie eine notwendige Konditionierung der Zahnhartsubstanz.

Sind diese Voraussetzung gegeben, erhalten unsere Patienten in einer Mehrschichttechnik ihre gewünschte Kunststofffüllung, ausgearbeitet nach gnathologischen Richtlinien und poliert für optimal hygienische Verhältnisse.

Unsere Patienten werden natürlich vorher aufgeklärt, dass besagte Versorgung über eine gesetzliche Krankenkassenleistung hinausgeht und mit einem erschwinglichen Mehrkostenbetrag einhergeht.

Composites ( Kunststofffüllung ) Composites ( Kunststofffüllung )

Keramikinlays

Das Keramikinlay ist eine Form der ästhetischen Füllungs- therapie, die bei uns nicht ausschließlich in der Zahnarztpraxis abläuft.

Bei der Herstellung eines Keramikinlays sind Präzisionsarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker gefragt.
Die Indikation für ein Inlay besteht bei äußerst großen kariösen Defekten, wo von einem Einsatz einer künstlichen Zahnkrone noch einmal abgesehen werden kann. Ebenso sollte über ein Keramikinlay bei frakturgefährdeten Zähnen mit dünnen Schmelzwänden oder zur Versorgung des Zahnes nach einer erfolgten Wurzelbehandlung nachgedacht werden.

Die Grenzen der Inlayversorgung sind dort gesetzt, wo bei kleinen Füllungspräparationen eine Composite-Füllung zur Schonung der Zahnhartsustanz (minimal invasives Vorgehen) von Vorteil wäre.
Keramikinlays gehören nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen und werden dem Patienten in unserer Praxis privat in Rechnung gestellt.

Keramikinlays Keramikinlays

Aufgrund einer Menge verschiedener Preisangebote von Thüringer Zahntechniken lohnt sich eine Nachfrage und ein Beratungsgespräch mit uns immer.

Wurzelbehandlung

Ist der Zahnnerv entzündet oder gar abgestorben, gibt es Möglichkeiten, den Zahn vor einer Extraktion zu bewahren.

So genannte Wurzelkanalbehandlungen können den Zahn oft erhalten.
Ziel jeder Wurzelkanalbehandlung ist, den entzündeten und mit Bakterien infizierten Zahnnerv zu entfernen und das umgebende Innenleben des Zahnes relativ keimfrei zu machen, um dann später die gesäuberten Wurzelkanäle bakteriendicht zu verschließen.

Eine Wurzelkanalbehandlung gestaltet sich nicht selten aufwendig und kann aus diesem Grund bis zu mehreren Wochen dauern. Der Zahnarzt muss zuerst den Entzündungsgrad des Nervs diagnostizieren. Röntgenaufnahmen können hilfreich sein.

Das Verabreichen einer örtlichen Betäubung vor einer Wurzelkanalbehandlung ist abhängig vom Stadium des entzündeten Zahnnervs und wird von Fall zu Fall gemeinsam mit dem Patienten entschieden. Während der Behandlung wird das Wurzelkanalsystem mit speziellen sterilen kleinen Feilen gesäubert, aufbereitet und mit verschiedenen desinfizierenden Lösungen gespült. Den Grad der Aufbereitung kontrolliert der Zahnarzt mit Hilfe von Röntgenmessaufnahmen. Oftmals sind medikamentöse Einlagen nötig, um die Entzündung zu reduzieren.

Am Ende jeder komplexen Behandlung verschließt eine Wurzelkanalfüllung den gesäuberten Kanal und soll dadurch das neue Eindringen von Keimen verhindern.

Das Behandlungsergebnis wird mit einer letzten Röntgenaufnahme, der Kontrollaufnahme, dokumentiert. In unserer Praxis ist es zur Regel geworden, das “Bohrloch” , welches den Zugang zum Wurzelkanalsystem geschaffen hat, 4 Wochen später bei Beschwerdefreiheit des Patienten mit einer definitiven Füllung zu versorgen.

Cave:
Trotz korrekt durchgeführter Wurzelbehandlung kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich neue Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze bilden können.

In betreffenden Fällen geben wir Empfehlung zur Weiterbehandlung in einer kieferchirurgischen Praxis, da mittels einer Wurzelspitzenresektion das entzündete Gewebe entfernt werden kann.
Ebenso kann sich jeder Patient auch für eine Extraktion des betroffenen Zahnes entscheiden.

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